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Einstreu Zwergrind

ZWERGRINDER

Der eurasische Auerochse, Ur genannt, ist der Vater aller Hausrinder im Abendland. 
Die Körpergröße vieler Zwergrinder entstand durch Zucht; es gibt aber auch Rassen –  wie die Dahomey-Rinder aus Afrika –, die nicht durch Kreuzung entstanden.
Zwergrinder sind wie ihre großwüchsigen Verwandten Herdentiere, die anderen Rinder um sich brauchen; eine Zwerginder-Herde, beispielsweise eine Gruppe mit Hengsten, Kühen oder mit Müttern und ihren Kälbern, hat immer eine feste Sozialstruktur.

Haltungsempfehlung

  • Gruppenhaltung: Gruppe mit fester Sozialstruktur
    Besatzdichte an örtlichen Gegebenheiten orientiert
  • Heller, eingestreuter, gut belüfteter Stall mit Liegemöglichkeiten, die Luftgeschwindigkeit im Stall soll 0,3 m/s im Winter und 0,6 m/s im Sommer nicht überschreiten, Liegefläche pro Rind in Abhängigkeit von Gewicht und Hornbesitz, Laufbereich im Freien und Zugang zu Weideflächen, trockene Liegebereiche und Unterstände auf der Weide, gut ein- und immer wieder nachgestreut, alternativ stationäre oder fahrbare Unterstände
    Ausbruchsichere Einzäunung des Areals, ohne spitzen Winkel, keine scharfkantigen oder spitze Bauteile
  • mobile offene Strohburgen oder Strohwände aus Rundballen
  • Witterungsschutz auf der Weide (Hecke, Büsche, Bäume) 
  • Weidetankwagen in Kombination mit Selbsttränken oder Trögen
  • Fütterungseinrichtungen

PRODUKTEMPFEHLUNG - HYGIENE

Unter- und Einstreu

Die Unter- und Einstreu bildet eine extra saugfähige Basis und einen wärmeisolierenden Puffer.

PRODUKTEMPFEHLUNG - ERNÄHRUNG

Futtermittel

Grundfutter mit hohem Gehalt an strukturierter Rohfaser.

PRODUKTEMPFEHLUNG - LIEGEFLÄCHE

Überstreu

Die Überstreu bildet eine komfortable Liegefläche.

REINIGUNG

Kot- und Harnabsatzbereiche im Stall- und Auslaufbereich reinigen: täglich
Komplette Erneuerung des Bodengrundes: mind. 1 x pro Woche